21/07/2026 0 Kommentare
„Frauenpower gegen Aufrüstung“: Multimediale Lesung für Gemeinden vor Ort
„Frauenpower gegen Aufrüstung“: Multimediale Lesung für Gemeinden vor Ort
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„Frauenpower gegen Aufrüstung“: Multimediale Lesung für Gemeinden vor Ort
Frauenpower gegen Aufrüstung: Filmabend zu Else Niemöller und der Frauenfriedensbewegung
Was lässt sich von den Frauen der Nachkriegszeit für die heutige Friedensarbeit lernen? Die Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung bietet Kirchengemeinden und anderen Interessierten eine 90-minütige multimediale Lesung über die Westdeutsche Frauenfriedensbewegung und ihre Ehrenpräsidentin Else Niemöller an.
Die Ethnologin Jeanette Toussaint zeichnet die Geschichte einer Bewegung nach, die sich überparteilich für Frieden, Abrüstung und die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten engagierte – und deshalb schnell unter Kommunismusverdacht geriet. Ausschnitte aus DDR-Nachrichtenbeiträgen und aus Gisela Schanzenbachs Dokumentarfilm „Da musst du doch was tun … – Über die Arbeit der Frauenfriedensbewegung Hamburg“ von 1978 ermöglichen einen Blick aus Ost und West. Im Mittelpunkt stehen die beteiligten Frauen und das Engagement Else Niemöllers als Friedensbotschafterin. Anschließend ist Zeit für Austausch und Diskussion über Friedensbereitschaft, politische Resignation und die scheinbare Notwendigkeit neuer Aufrüstung.
Die Veranstaltung kann vor Ort organisiert werden; die Beteiligung an den Kosten beträgt 200 Euro. Benötigt werden Beamer, Laptop, Lautsprecher sowie eine Leinwand oder eine weiße Projektionsfläche. Auch eine Kooperation mit einem örtlichen Kino oder einem anderen Filmveranstaltungsort ist möglich.
Ergänzend kann gegen eine Spende die Wanderausstellung „Ihren Platz in der Welt finden“ über das Leben Else Niemöllers ausgeliehen werden. Dazu ist ein 60-seitiges Begleitbuch erschienen.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Martina Hofmann-Becker in Langen, Telefon 06103 28972, E-Mail: hofmann-becker@gmx.de. Das Angebot wird von der EKHN-Stiftung gefördert.
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