Ökumene und interreligiöser Dialog

Das Wort Ökumene hat seine Wurzel im griechischen Wort oikos = das Haus. Als Christen und Christinnen leben wir gemeinsam mit Menschen anderer Religionen und Kulturen in dem einen großen Haus Gottes, und dies ist unsere Erde.

 

Das Zusammenleben in diesem Haus Gottes hier bei uns zu begleiten und zu fördern ist das Ziel der Regionalen Pfarrstelle für Ökumene.

Pfarrerin Sandra Scholz ist Ansprechpartnerin für Themen im Bereich Konfessionsökumene, Mission, Partnerschaften, Interreligiöser Dialog, Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens und Entwicklungspolitik.

 

Dazu einige Beispiele:

  • Seminare für Konfirmanden oder Erwachsene zum Thema Fairer Handel am Beispiel Handy oder Schokolade.
  • Beratung für Jugendliche, die ein freiwilliges Jahr oder ein Studienjahr im Ausland verbringen wollen und Vernetzung zu entsprechenden Organisationen
  • Beratung zur Begleitung eines Ökumenischen Freiwilligen aus dem Ausland bei uns
  • Begleitung von Partnerschaftsgruppen
  • Gottesdienste zum Thema weltweite Ökumene - andere Religionen
  • Vorträge zu ökumenischen Themen wie „Kuba – ein Land im Aufbruch?“; „Die Arbeit von Brot für die Welt am Beispiel Äthiopien.“ oder zu verschiedenen Kirchen oder Religionen.
  • Fragen zu gemischt-religiösen Trauungen, zum gemeinsamen Gebet oder einfach zu Ihren Fragen, die Sie mitbringen.

Internationale Partnerschaften

Nicht nur die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist vielfältig international vernetzt mit Partnerkirchen auf allen Kontinenten der Welt. Auch Landeskirche, Dekanaten und Gemeinde unterhalten eine Vielzahl von Kontakten und pflegen Beziehungen auf fast allen Kontinenten unserer gemeinsamen Erde. 

 

Schon seit Beginn der 1980er-Jahre unterhalten die Evangelischen Dekanate Dreieich–Rodgau und Groß-Gerau–Rüsselsheim intensive, lebendige Kontakte mit der Propstei Gwangju der "Presbyterian Church in the Republic of Korea" (PROK), die regelmäig durch Besuche und Zusammenarbeit an globalen Themen gepflegt und gefestigt werden.  

 

Sie gründet in einer gemeinsamen reformierten Tradition und einer engen ökumenischen Verbundenheit. Entscheidende Prägung erhielt sie durch die Solidarität mit der südkoreanischen Kirche während der Militärdiktatur in den 1970er- und 1980er-Jahren. Presbyterien, Gemeinden und Theolog*innen leisteten Widerstand, boten Schutzräume und erhoben ihre Stimme gegen staatliche Gewalt. Der Aufstand von Gwangju im Jahr 1980 wurde dabei zu einem zentralen Bezugspunkt kirchlichen Engagements für Menschenrechte und Demokratie. Bis heute verbindet beide Kirchen das gemeinsame Verständnis von Kirche als öffentlicher Akteurin für die Überwindung von Teilung, für Gerechtigkeit, Erinnerung und Versöhnung.

Ihre Ansprechpartnerin

Sandra Scholz

Pfarrerin für Ökumene und 
Gesellschaftliche Verantwortung

 

Tel. (06074) 48461-22
Mob. (0175) 7644852

sandra.scholz@ekhn.de