EKHN-Broschüre zum Sozialraum: Impulse für Kirche mitten im Gemeinwesen

EKHN-Broschüre zum Sozialraum: Impulse für Kirche mitten im Gemeinwesen

EKHN-Broschüre zum Sozialraum: Impulse für Kirche mitten im Gemeinwesen

# Engagierte

EKHN-Broschüre zum Sozialraum: Impulse für Kirche mitten im Gemeinwesen

Wie kann Kirche im Nachbarschaftsraum so präsent sein, dass sie wirklich mit dem Leben der Menschen vor Ort zu tun hat? Eine neue Handreichung der EKHN zur Sozialraum- und Gemeinwesenorientierung im Nachbarschaftsraum nähert sich dieser Frage aus einer klaren Perspektive: Sie lenkt den Blick weg von einzelnen Angeboten hin zu den Lebensrealitäten im Sozialraum – also dorthin, wo Menschen wohnen, arbeiten, sich engagieren und ihren Alltag gestalten.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wer lebt hier eigentlich? Was bewegt die Menschen? Wo gibt es bereits starke Netzwerke, Initiativen und Orte der Begegnung – und wo entstehen neue Bedarfe? Die Handreichung beschreibt, wie solche Wahrnehmungen stärker in kirchliche Entscheidungen einfließen können. Kirche erscheint dabei nicht nur als Anbieterin eigener Formate, sondern als Teil eines größeren Gefüges vor Ort – im Zusammenspiel mit Diakonie, Kommunen, Vereinen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen.

In ihrem Aufbau folgt die Broschüre einer klaren Dramaturgie: Sie beginnt mit einer grundlegenden Einordnung und theologischen Verortung, beschreibt anschließend zentrale Handlungsprinzipien wie Kooperation und Beteiligung und wird dann zunehmend konkreter. Ein umfangreicher Praxisteil zeigt, wie Gemeinwesenorientierung in Nachbarschaftsräumen umgesetzt werden kann – von der Sozialraumerkundung über Profilbildung und Kooperationen bis hin zu Fragen rund um Gebäude und Strukturen. 

Ergänzt wird dies durch thematische Vertiefungen etwa zu Inklusion, Demokratie oder Klimaschutz sowie durch Materialien, Checklisten und Hinweise auf Beratung, Netzwerke und Fördermöglichkeiten. Die Intention wird dabei nicht theoretisch abgehandelt, sondern Schritt für Schritt entfaltet – mit vielen Beispielen, Leitfragen und konkreten Anknüpfungspunkten für die Praxis.

An manchen Orten schon lange Praxis

Vieles davon ist nicht neu. In Familienzentren, Begegnungsorten oder sozialen Projekten wird bereits seit Langem gemeinwesenorientiert gearbeitet – oft ohne diesen Begriff ausdrücklich zu verwenden. Die Handreichung bündelt solche Erfahrungen und stellt sie in einen größeren Zusammenhang. Sie zeigt, wie sich diese Perspektive im Nachbarschaftsraum weiterentwickeln lässt: durch gemeinsame Sozialraumerkundung, durch abgestimmte Profile, durch Kooperationen – und durch die bewusste Nutzung kirchlicher Gebäude als offene Orte im Quartier.

Auch Themen wie Inklusion, Demokratieförderung oder Klimaschutz erscheinen in diesem Zusammenhang in einem neuen Licht. Sie werden nicht als zusätzliche Arbeitsfelder beschrieben, sondern als Bereiche, in denen sich die Verbindung zum Gemeinwesen konkret zeigt – oft gerade dort, wo Zusammenarbeit mit anderen neue Möglichkeiten eröffnet.

So entsteht insgesamt das Bild einer Kirche, die sich als Teil des Gemeinwesens versteht – aufmerksam für das, was vor Ort geschieht, anschlussfähig für Kooperationen und offen für Beteiligung. Die Handreichung liefert dazu viele praxisnahe Impulse und Beispiele und kann helfen, vorhandene Ansätze bewusster wahrzunehmen und weiterzudenken.

Die Handreichung steht hier zur Verfügung: https://cloud.bildung-ekhn.de/...

Dies könnte Sie auch interessieren

Evangelisches Dekanat Dreieich-Rodgau

Haus der Kirche

Theodor-Heuss-Ring 52
63128 Dietzenbach
Tel. (06074) 48461-0
dekanat.dreieich-rodgau@ekhn.de

Redaktion der Webseite / V. i. S. d. P.:
Fachstellen Öffentlichkeitsarbeit
Kai Fuchs, Tel. (06074) 4846116
Stephanie Kunert, Tel. (06074) 4846117
oeffentlichkeitsarbeit.dreieich-rodgau@ekhn.de  

LEITUNG

 

PRÄSES DER DEKANATSSYNODE
Dr. Michael Grevel
michael.grevel@ekhn.de

DEKAN
Pfr. Steffen Held
Tel. (06074) 4846120
steffen.held@ekhn.de

STV. DEKAN*IN
Die Stelle ist von März bis einschließlich Juli 2026 vakant. 

BANKVERBINDUNG

Ev. Regionalverwaltung
Starkenburg-Ost

DE94 5055 0020 0002 2745 74

HELADEF1OFF

Städt. Sparkasse Offenbach

 

Bitte geben Sie bei Überweisungen immer unsere Rechtsträger-Nr. im Verwendungszweck an: 

RT-Nr. 0900 101398

Ihr Anliegen