Ausstellung "Meine jüdischen Eltern - meine polnischen Eltern"

Ausstellung "Meine jüdischen Eltern - meine polnischen Eltern"

Ausstellung "Meine jüdischen Eltern - meine polnischen Eltern"

7. September 2026 - 2. Oktober 2026
Steinheimer Familien- und Generationenzentrum, Ludwigstraße 29, 63456 Hanau
kostenfrei

Wie lebt man mit der Erkenntnis, zwei Familiengeschichten zu haben? Die Ausstellung „Meine jüdischen Eltern – meine polnischen Eltern“ erzählt die bewegenden Lebensgeschichten von Menschen, die als Kinder den Holocaust überlebten, weil ihre jüdischen Eltern sie in höchster Not fremden Familien anvertrauten. Vom Montag, 7. September, bis Freitag, 2. Oktober ist die Ausstellung im Familien- und Generationenzentrum Steinheim, Ludwigstraße 27–31 in Hanau-Steinheim, zu sehen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 7. September, um 18.30 Uhr mit einer Vernissage. Dr. Holger Politt, der die Ausstellung für die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Deutschland betreut und viele Jahre mit der Vereinigung „Kinder des Holocaust in Polen“ zusammengearbeitet hat, führt in das Projekt ein. Am folgenden Tag spricht er in einem Vortrag über die aktuelle Auseinandersetzung mit dem Holocaust in Polen.

Organisiert wird die Ausstellung vom Förderverein für die Bildungsarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Steinheim am Main in Kooperation mit der „Initiative Erinnern und Gedenken in Steinheim“. Auf 15 Tafeln berichten zwischen 1939 und 1942 geborene Holocaust-Überlebende von ihrer Rettung, ihrer Kindheit bei polnischen Adoptiveltern und der oft erst Jahrzehnte später entdeckten jüdischen Familiengeschichte. Die Ausstellung macht deutlich, welche menschlichen Entscheidungen hinter ihrem Überleben standen und welche Fragen der eigenen Identität viele der Betroffenen bis heute begleiten.

Begleitend zur Ausstellung gibt es Vorträge, Filmvorführungen, Theateraufführungen und Workshops für unterschiedliche Zielgruppen. Das vollständige Programm ist unter www.evangelisch-mainperlen.de abrufbar.

Mit der Ausstellung und ihrem Begleitprogramm möchten die Veranstalter zur Auseinandersetzung mit den Folgen des Holocaust anregen und zugleich die Frage in den Mittelpunkt stellen, wie die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen auch für junge Menschen lebendig gehalten werden kann. Teile des Begleitprogramms werden durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.

Dies könnte Sie auch interessieren

Evangelisches Dekanat Dreieich-Rodgau

Haus der Kirche

Theodor-Heuss-Ring 52
63128 Dietzenbach
Tel. (06074) 48461-0
dekanat.dreieich-rodgau@ekhn.de

Redaktion der Webseite / V. i. S. d. P.:
Fachstellen Öffentlichkeitsarbeit
Kai Fuchs, Tel. (06074) 4846116
Stephanie Kunert, Tel. (06074) 4846117
oeffentlichkeitsarbeit.dreieich-rodgau@ekhn.de  

LEITUNG

 

PRÄSES DER DEKANATSSYNODE
Dr. Michael Grevel
michael.grevel@ekhn.de

DEKAN
Pfr. Steffen Held
Tel. (06074) 4846120
steffen.held@ekhn.de

STELLVERTRETENDER DEKAN
Pfr. Ansgar Leber
Tel. (06074) 4846129
ansgar.leber@ekhn.de  

BANKVERBINDUNG

Ev. Regionalverwaltungsverband
Starkenburg-Ost

DE45 5055 0020 0002 2745 74

HELADEF1OFF

Städtische Sparkasse Offenbach

 

Bitte geben Sie bei Überweisungen immer unsere Rechtsträger-Nr. im Verwendungszweck an: 

RT-Nr. 0900 101398

Ihr Anliegen